Was sich 2026 für Camper, Wohnmobil-Fans und Reisende wirklich ändert

Was sich 2026 für Camper, Wohnmobil-Fans und Reisende wirklich ändert

Das Campingjahr 2026 bringt viele Neuerungen, die jeden betreffen können, der mit Wohnwagen, Wohnmobil oder Camper unterwegs ist oder damit plant zu verreisen. Es geht um Technik, Gesetzesänderungen, Kosten und Sicherheit. Die Änderungen betreffen sowohl die Reiseplanung als auch die Fahrzeugausstattung und sind für alle relevant, die flexibel und sorgenfrei unterwegs sein wollen.


1. Digitaler Führerschein & Umtauschpflicht

Ab Januar 2026 müssen alte Führerscheine, die zwischen 1999 und 2001 ausgestellt wurden, in das moderne EU-Scheckkartenformat umgetauscht werden. Das betrifft viele Fahrer großer Camper und Wohnmobile. Spätestens zum Fristende solltest du den Umtausch erledigt haben, sonst drohen Strafen oder Probleme bei Kontrollen.

Langfristig soll zudem ein digitaler Führerschein über das Smartphone verfügbar werden. Diese Version ersetzt aber nicht die physische Karte – sie ergänzt sie lediglich.


2. Mehr Sicherheit auf Reisen: Assistenzsysteme & Notruf

Ab Sommer 2026 wird die Ausstattung neuer Fahrzeuge mit erweiterten Assistenzsystemen Pflicht. Dazu gehören unter anderem:

  • Notbremsassistent

  • Spurhalte- und Müdigkeitswarnsysteme

  • Moderne Notrufsysteme wie NG-eCall, die bei Unfällen schneller Hilfe vermitteln.

Diese Systeme sind besonders auf langen Strecken und in unbekannten Situationen ein echter Vorteil für Wohnmobil-Fahrer.


3. CO₂-Bepreisung & höhere Kraftstoffkosten

2026 steigen die Kosten für Benzin und Diesel durch eine erweiterte CO₂-Bepreisung. Prognosen zufolge kann das Kraftstoff deutlich teurer werden, was sich insbesondere bei längeren Touren spürbar bemerkbar macht.

Überlegungen wie effizienter zu fahren, Campingplätze mit Stromversorgung zu nutzen oder Solar- und Energie-Lösungen im Fahrzeug einzusetzen, werden dadurch wichtiger denn je.


4. Euro-7-Abgasnorm & Umweltstandards

Ab November 2026 tritt die neue Euro-7-Abgasnorm in Kraft. Diese Norm schärft die Anforderungen für Motoren nicht nur bei Emissionen, sondern erstmals auch bei Reifen- und Bremsenabrieb. Das kann Auswirkungen auf die Zulassung neuer Fahrzeuge haben und bedeutet, dass moderne Camper auf dem neuesten Stand der Technik sein müssen.


5. Änderungen bei der Kfz-Steuer

Ab 2026 wird die Kfz-Steuer nur noch einmal jährlich entrichtet, ohne Ratenzahlung. Camper-Besitzer sollten das bei ihrer Finanzplanung berücksichtigen. Elektrofahrzeuge bleiben weiterhin steuerbefreit, was sie für viele Camper attraktiver macht.


6. Regeln im europäischen Ausland

Wenn du mit dem Camper ins Ausland reist, treten 2026 neue Vorschriften in Kraft:

  • Österreich plant kamerabasierte Zufahrtskontrollen in Innenstädten mit strikteren Regelungen für Fremdfahrzeuge.

Spanien hat eine neue V16-Warnleuchte eingeführt, die anstelle des traditionellen Warndreiecks genutzt wird. Für ausländische Fahrzeuge bleibt das Warndreieck aber weiterhin vorgeschrieben.

Diese Änderungen solltest du bei deiner Reiseplanung, Mautberechnung und Fahrzeugausrüstung unbedingt im Hinterkopf behalten.


7. Fazit: 2026 wird ein bewegtes Jahr für Camper

2026 steht im Zeichen von Digitalisierung, Sicherheit, Umwelt und Kosten. Viele der neuen Regelungen machen das Reisen sicherer und umweltfreundlicher. Gleichzeitig können sie aber auch mehr Bürokratie, höhere Kosten und technische Anforderungen mit sich bringen.

Das Wichtigste ist, dass du dich frühzeitig auf die Änderungen vorbereitest. Ob es der Führerschein-Umtausch, Assistenzsysteme, höhere Spritpreise oder neue Regeln im Ausland sind – wer informiert und vorbereitet ist, reist entspannter.

Zurück zum Blog